IV fordert Tageshöchstarbeitszeit von 12 Stunden

Die Tageshöchstarbeitszeit soll auf 12 Stunden angehoben werden. Die Abgeltung soll mit Zeitausgleich 1 zu 1 ohne Zuschläge erfolgen

Die Industriellenvereinigung (IV) hat ihre Forderung nach einer Verlängerung der Tageshöchstarbeitszeit erneut vorgebracht. Von derzeit 10 Stunden sollte die Tagesmaximalarbeitszeit auf 12 Stunden verlängert werden, einen finanziellen Ausgleich für diese Mehrbelastung sieht die IV nicht vor. „Wir wollen nicht, dass die Menschen mehr arbeiten, sondern dass sie zum richtigen Zeitpunkt arbeiten können“, erklärte IV-Generalsekretär Christoph Neumayer heute, Montag, in einer Pressekonferenz.

Die gesetzliche Tageshöchstarbeitszeit von 10 Stunden sei in vielen Bereichen „nicht praktikabel“. Im Arbeitszeitgesetz sollten 12 Stunden Tageshöchstarbeitszeit verankert werden. Ausnahmen kann sich Neumayer nur bei besonders hoher Belastung vorstellen, etwa bei schwerer körperlicher Arbeit. „Viele Arbeitsspitzen sind mit dem jetzigen Rahmen der Arbeitszeitvorschriften nicht zu bewältigen.“ Im Projektgeschäft und bei internationalen Unternehmen würde man oft mit dem Zehn-Stunden-Tag nicht auskommen. Durch innerbetriebliche Vereinbarungen auf sozialpartnerschaftlicher Basis könnten beide, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, auch davon profitieren. Neumayer verweist auch auf das Krankenanstaltsgesetz, wo die tägliche Höchstgrenze bei 13 Stunden liege.

Arbeitskosten um 500 Mio. Euro reduzieren

Die Industrie wolle außerdem eine flexiblere Durchrechnung der Arbeitszeit: Die Durchrechnungszeiträume sollten auf zwei Jahre ausgedehnt werden. Damit könnten die Unternehmen auf konjunkturelle Entwicklungen besser reagieren.

Die Industriellenvereinigung sieht auch bei den Arbeitszusatzkosten Reformbedarf: „Wir sehen 500 Mio. Euro Potenzial, um Arbeitszusatzkosten zu reduzieren und Arbeit günstiger zu machen“, führte Neumayer aus. Dabei habe man die Unfallversicherung, den Familienlastenausgleichsfonds oder die Insolvenzkosten im Visier.

Schließlich sollten bei der geplanten Bildungsteilzeit flexiblere Möglichkeiten eingeräumt werden, wünscht sich die IV. So sollte der vorgeschlagene Mindestzeitraum von vier auf zwei Monate verkürzt werden und die Arbeitszeitreduktion sollte flexibler gestaltet werden können.
Quelle: Die Presse

Der neue Generalsekretär der IV braucht wahrscheinlich Nachhilfeunterricht. Die Arbeitszeit wird durch das Arbeitszeitgesetz und Arbeitsruhegesetz geregelt. Wenn er gerne 12 oder 13 Stunden arbeitet, bleibt ihm das unbenommen. Bei einem Arbeiter einer Firma ist es nicht egal, wann er nach Hause geht. Der Herr Generalsekretär wird sich nicht darum sorgen müssen, wer seine Kinder, so erwelche hat,vom Kindergarten abholt. Seine Kinder,  werden wahrscheinlich vom Handy oder anderem technischen Schnick-Schnack betreut. Überstundenzuschläge braucht man auch nicht zahlen. Der Familienvater soll schauen, wo er das Geld her bekommt. Nur pfuschen sollte er nicht. Hauptsache die Boni der Manager werden erhöht. So geschehen bei der AUA. Dort wurden Managergehälter erhöht und der Belegschaft wird ein Sparkurs gepredigt. Haben die Menschen von heute schon verlernt, nachzudenken? Neumayer ist sicher kein „Vordenker“, zum „Mitdenker“ reicht es schon gar nicht, ein „Nachdenker“ könte er vielleicht werden. Er braucht dann nur nach einem Anderen nachdenken. Eigene Gedanken sind nicht gefragt.
Veit Sorger hat immer wieder versucht sein Klientel zu vertreten. Aber so plump hatt er es nie gemacht.

meint Mohlibert

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