Mitführpflichten in Europa

Rechtzeitig vor der Urlaubsreise wäre es angebracht, das Auto zu kontrollieren, ob man ALLES mit hat. Vielleicht einige nützliche Dinge kann man noch besorgen. Der Vatertag kommt bestimmt.

Was Autoreisende im Fahrzeug haben müssen

Während sich der ÖAMTC für eine europaweite Vereinheitlichung der Mitführpflichten einsetzt, bereichert Frankreich das Kapitel um ein weiteres Kuriosum. Mit 1. Juli 2012 muss jeder Auto- und Motorradfahrer in Frankreich ein Alkotestgerät mitführen und bei einer Verkehrskontrolle vorweisen. Wer bei einer Fahrzeugkontrolle das Testgerät nicht vorweisen kann, muss eine Strafe von 11 Euro bezahlen. Gestraft wird angeblich erst ab November 2012. In der Übergangszeit sollen zunächst nur eine Ermahnung und ein Hinweis auf die Neuregelung erfolgen. Frankreich-Urlaubern empfiehlt die ÖAMTC Touristik allerdings, das Testgerät bereits ab 1. Juli zur Sicherheit mitzuführen. Die Einwegtests sind in ganz Frankreich in Supermärkten, Apotheken und bei Tankstellen erhältlich (Kosten ca. 2 bis 5 Euro).
Überblick über die wichtigsten Mitführpflichten
In Österreich gehört bei der Autoausrüstung neben Verbandspaket und Warndreieck auch die Warnweste zum verpflichtenden Standard. Bei Nicht-EU-Ländern sollte man generell an die Grüne Versicherungskarte, den Europäischen Unfallbericht und jene ohne EU-Kennzeichen an das „A“-Pickerl denken. Die Warnwestenpflicht für alle Fahrzeuginsassen gilt in
  • Bulgarien, Frankreich, Italien, Kroatien, Luxemburg, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn
Wo muss der Feuerlöscher mit?
  • Verpflichtend im Baltikum, in Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Russland und in der Türkei
  • Belgien und Polen: für die im Land zugelassenen Fahrzeuge
  • Dänemark, Mazedonien, Norwegen und Schweden: Empfehlung
  • Serbien: Pflicht für gasbetriebene Kfz
Warndreieck
  • Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Serbien und Slowenien: verpflichtendes zweites Warndreieck für Autos mit Anhänger
  • Estland, Türkei: zwei Warndreiecke in jedem Fahrzeug
  • Spanien: zweites Warndreieck für im Land zugelassene Fahrzeuge
Reservereifen
  • In Serbien und Spanien verpflichtend. Wenn ein Reservereifen nicht serienmäßig vorhanden ist, müssen ein Reparaturset oder ein Reparaturspray im Fahrzeug sein
Abschleppseil
  • In Serbien und Mazedonien verpflichtend, in der Slowakei empfohlen
Ersatzlampenset
  • Verpflichtend in Kroatien, Montenegro, Russland, Serbien und der Slowakei, wobei Xenon- oder LED-Leuchten ausgenommen sind
  • Baltikum, Bulgarien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Italien, Luxemburg, Mazedonien, Norwegen, Polen, Rumänien, Schweden, Slowenien, Spanien, Tschechien und Ungarn: Empfehlung
Europäischer Unfallbericht
  • Verpflichtend in Serbien
  • In der Slowakei für alle im Land zugelassenen Fahrzeuge
  • In Kroatien wird die Mitnahme dringend empfohlen

Quelle: ÖAMTC Homepage

Nemesis = ausgleichende Gerechtigkeit für Ober-Weh – inger

Mitbegründer Wehinger verlässt die Westbahn
Ein altes Sprichwort sagt: Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht.
Nun hat auch der großspurige Möchtegern – Manager Wehinger seinen Meister gefunden. Der Industrielle Haselsteiner hat ihm den Weg gezeigt, wie man seriöses und nachhaltiges Management betreibt. Wenn man den Mund immer nur sehr voll nimmt und auf alle spuckt, muss man damit rechnen, dass man auch einmal schlucken muss. Wenn es dann Scheisse ist, ist es doppelt peinlich.

Der Mann, der bei jedem Managementtag den Mitarbeitern erklären wollte, wer der EINZIG GUTE ist, ist endlich auf die Nase gefallen. Wie viele Mitarbeiter er gemobbt und beleidigt hat, nur weil er ein überstreigertes Selbstbewusstsein an den Tag gelegt hat. Den Aufsichtsrat belogen und immer wieder mit falschen Zahlen gefüttert. Letztendlich hat er den Steuerzahler viel Geld gekostet.
Dann noch ein Konkurrenzunternehmen zur ÖBB aufmachen und Insiderinformationen verwenden, schlägt eigentlich dem Fass den Boden aus.

Schade ist nur, dass man dem lieben Herrn nicht strafrechtlich ans Leder kann. Aber vielleicht kommt das noch. Ich werde in diesem Fall sicherlich eine gute Flasche Wein aufmachen und auf ihn anstossen.
Untenstehend der Bericht aus der Presse

Stefan Wehinger, Mitinitiator des ÖBB-Konkurrenten, verlässt überraschend das Unternehmen. Grund dürfte der Streit zweier „Alpha-Männchen“ sein: Mit seinem Financier, Hans-Peter Haselsteiner, soll es gekracht haben.

[Wien/APA/Red.] Stefan Wehinger, Mitbegründer und Geschäftsführer des mehrheitlich privaten ÖBB-Konkurrenten Westbahn, war immer für eine kämpferische Ansage zu haben. Noch bevor er sich endgültig beweisen kann, verlässt er jedoch das Unternehmen per Ende Juni. Auch seine knapp 26 Prozent ausmachende Beteiligung wird Wehinger abstoßen.

Als Grund für den Abschied des Vorarlbergers gelten Differenzen mit seinem Financier, dem Industriellen Hans-Peter Haselsteiner, wie der „Standard“ schreibt. Vor allem Wehingers Streitigkeiten mit der ÖBB, die er gerne auch vor Gericht austrug, sollen dem Strabag-Miteigentümer nicht zugesagt haben. Wehinger sei „zu agressiv“ unterwegs gewesen, soll ein Aufsichtsrat gesagt haben.

Auch Kapitalerhöhung der Grund?

Auch ein zweiter Grund für den Abgang wird kolportiert: Laut Insidern muss die Westbahn eine Kapitalerhöhung durchführen, bei der Wehinger nicht mitziehen kann. Der Ex-Personenverkehrsvorstand der ÖBB hatte im März gegenüber der „Presse“ eingeräumt, dass der Umsatz der Westbahn 20 Prozent unter Plan liegt. Verantwortlich machte er damals die „Billigpreispolitik“ der ÖBB. Diese war auch einer der Punkte, um die er mit der staatlichen Konkurrenz leidenschaftlich stritt. Eine Klage gegen die „Sparschiene“ der ÖBB liegt derzeit bei der Bundeswettbewerbsbehörde.

Wehinger sieht darin eine Wettbewerbsverzerrung, weil die ÖBB auf der ganzen Strecke zwischen Wien und Bregenz – auf der das Angebot gilt – subventioniert wird. Auch das Informationssystem Scotty, das die ÖBB betreibt, war ihm ein Dorn im Auge. Er klagte die ÖBB darauf, die Verbindungen der Westbahn darin aufzunehmen.

Anteile bereits verkauft

Das Magazin „Format“ schreibt indes, der Noch-Westbahn-Chef habe seine Anteile bereits zum Preis von zehn Mio. Euro verkauft. Demnach hätten seine Miteigenümer, neben Haselsteiner die französische Staatsbahn SNCF und die Schweizer Augusta Holding, die Anteile aufgegriffen. Weder Westbahn-Sprecher Manfred Mader noch Haselsteiner wollten die Berichte am Montag kommentieren.

Die Westbahn hatte vor fast sechs Monaten, am 11. Dezember 2011, auf der Strecke Wien-Salzburg den Betrieb aufgenommen und macht seitdem der Staatsbahn ÖBB Konkurrenz. Wehinger selbst gab im Dezember in einem „Presse“-Interview das Ziel aus, schon im ersten Jahr einen operativen Gewinn zu schreiben. Wenig später dann der Rückzieher: „Es kann sein, dass wir es nicht schaffen“, sagte der ambitionierte Manager im März diesen Jahres.

Quelle: Die Presse.com / 05.06.2012

tschuldigen – eine Kampagne für mehr Rücksicht im Straßenverkehr

Sujet zur Kampagne für mehr Rücksicht im Straßenverkehr mit einer Fußgangerin mit Hund und einem RollerfahrerDie Stadt Wien hat sich im Bereich des Umgangs miteinander im Straßenverkehr ambitionierte Ziele für ein verbessertes Klima gesetzt. Um gängige Klischees im Straßenverkehr aufzubrechen und das freundliche Miteinander zu verstärken, hat sie eine Fairness-Initiative ins Leben gerufen.

Vizebürgermeisterin und Stadträtin für Verkehr Mag.a Maria Vassilakou ist von der Bedeutung der Sensibilisierungskampagne überzeugt:

Unser Ziel ist, dass sich die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer in Wien sicherer fühlen. Egal ob man zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Auto unterwegs ist. Dazu braucht es in der Stadt ein Verkehrsklima, das von gegenseitiger Rücksichtnahme und Fairness geprägt ist.

Schön und gut Frau Vassilakou. Es ist Ihnen aber hoffentlich klar, dass sie selber die Situation provoziert haben. Heute ist jeder Autofahrer bereits unentspannt unterwegs, wenn er in Wien an die Kosten denkt, die ihm von der Stadttregierung unter ihrer Führung aufgebrummt wurde.
Ihre zum Teil dilletantischen Aussagen im Bürgerforum wären besser ungesagt geblieben.
Der Einwand von den ach so vielen Kindern, die husten, weil der Autoverkehr so heftig ist, ist super…….
Die durch rücksichtslose Radfahrer angerichteten Verletzungen von Kindern können leider nicht erfasst werden, da man des Radfahrers nicht habhaft wird.
Man kann sich also aussuchen: Pest oder Cholera oder husten oder verletzt werden von Radfahrern, die am Gehsteig bei Rot über die Ampel fahren.

Die Polizei straft wenig bis gar nicht. Das führt natürlich zu Aggressionen. Komischerweise werden diese diese Agressionen von ihrem Parteigenossen Chorherr im Fernsehen auch noch geschürt, indem er bei einer Diskussion sehr präpotent meint, dass die Radfahrer soieso Priorität eins haben. Deeskalationsversuche des Taxifahrers und der WKO wurden einfach nur ignoriert. Er hat ihnen damit natürlich einen Bärendienst erwiesen.

Ich hoffe ihre Kampagne hat Erfolg, dann können sie wenigsten sagen, dass sie den Palawatsch, den sie angerichtet haben, wieder ausgebessert haben.
Allerdings bezweifle ich, nach den vielen zum Teil entbehrlichen Wortmeldungen ihrerseits im Bürgerforum, dass sie ehrlich bemüht sind die Folgen ihres Handelns einzusehen und zu beseitigen.

meint Mohlibert