Die Pensionsgerechtigkeit beim Zuverdienst

Da die Pension in Österreich im Schnitt nur wenig über 1.000 Euro liegt, würden sich viele Pensionisten gerne etwas dazu verdienen. Doch das ist oft nur begrenzt möglich. Denn ASVG – Versicherte, die in Frühpension gehen, dürfen dann lediglich bis zur Geringfügigkeitsgrenze von 376,26€ im Monat dazuverdienen. Erst wenn sie das Regelpensionsalter erreicht haben, fällt die Grenze für Zusatzeinkommen.

Sofern diese Regelung für alle Arbeitnehmer gelten würde, ginge sie in Ordnung. Unfair ist aber dass die Beschränkung für Beamte nicht gilt. Die dürfen auch in der Frühpension von Anfang an beliebig viel dazu verdienen. 2010 gingen rund 2000 Beamte vorzeitig in den Ruhestand. Die zuständige Ministerin ist über diese Ausnahme nicht glücklich. Allerdings habe der Verfasssungsgerichtshof die Rechtmäßigkeit dieser Regelung bestätigt. Komischerweise ist es offenbar noch immer in Ordnung wenn manche „gleicher“ sind.

Bei den Eisenbahnern kommt es bei der Pension überhaupt zu einem Kuriosum. Nicht nur, dass wir drei Prozent „Arbeitlosenvesicherung“ bezahlen müssen, wir bezahlen mehr Pensionsbeitrag als andere Arbeitnehmer und sogar noch in der Pension wirduns ein „Pensionssicherungsbeitrag“ abgezogen.

* Im Gegensatz zu ASVG-Pensionisten müssen Eisenbahner im Aktivstand und im Ruhestand wie Bundesbeamte einen sogenannten Pensionssicherungsbeitrag zahlen, der von der Bruttopension abgezogen wird. Dieser Pensionssicherungsbeitrag ist etwas für Feinspitze und Menschen mit Freude an komplizierten Vorschriften.

* Bei noch aktiven Eisenbahnern kommt zum regulären Pensionsbeitrag von 10,25 Prozent des Bruttobezugs noch eine Extrazahlung als Pensionssicherungsbeitrag hinzu. Dieser ist je nach Geburtsjahrgang unterschiedlich und macht beim Jahrgang 1955 extra 4,8 Prozent aus, für den Jahrgang 1956 sind es 4 Prozent, für den Jahrgang 1965 sind es zum Beispiel noch 2,88 Prozent. Der niedrigste Wert ist 2,06 Prozent für den Jahrgang 1976.

* Bei Eisenbahnern im Ruhestand macht der Pensionssicherungsbeitrag der Bruttopension für den Jahrgang 1955 noch 4,8 Prozent aus und sinkt danach prozentuell je nach dem Zeitpunkt des Pensionsantritts. Maximal sind es 2,5 Prozent für den Jahrgang 1976 nach 40 Dienstjahren. Neben dem Jahrgang ist auch die Zahl der Dienstjahre mitentscheidend: Je später ein Eisenbahner in den Ruhestand geht, umso niedriger ist der Pensionssicherungsbeitrag.

Auf alle Fälle habe ich verstanden, dass WIR Eisenbahner auf alle Fälle „Gleicher“ sind als die Anderen

HURRA!!!! Die Radfahrer sind wieder da

Nachdem sich das Wetter eben etwas bessert, kriechen die Radfahrer auch wieder aus ihren Garagen. Es beginnt wieder der Kampf auf der Strasse. Die Frau Vizebürgermeister schüttet wieder eine Handvoll Endorphine in ihr –          ja wo denn hin? Naja egal. Bei ihr entstehen wieder diese Glücksgefühle, wenn sie sieht, wie ihre grünen Engeln (Radfahrer) die Autofahrer ärgern, oder sich gar nicht an die Spielregeln des Strassenverkehrs halten. Der Anschober und noch einige Paradegrüne haben uns ja gesagt, dass sie sich nicht immer an die Verkehrsregeln halten. Schon gar nicht, wenn damit ein Umweg verbunden ist.
Ein Hoch und ein BRAVO unseren „Vorbildern“.
Ich hätte da einige Vorschläge zur Diskussion gestellt:
NUMMERNSCHILDER für Radfahrer

Wie wäre es mit einem sinnvollen Gesetz alle Radfahrer müssen ein Nummerschild am Rad haben!
1. Eine Haftpflicht deckt Schäden ab!
2. Fahrerflucht wird schwierig, weil man weiß wer der oder die ist!
3. Da die Fahrradwege ohnehin die Autofahrer bezahlen, können sich die Radfahrer locker eine Versicherung leisten!

Oft sehe ich wie Radler knapp bei Auto vorbei fahren, mit Pedalen streifen,einen Autoschaden verursachen und abhauen! Oder ältere Menschen, Kinder verletzen, anfahren und verschwinden. Wie soll man denjenigen finden? Mit Nummerschilder ist seine Identität feststellbar!
Wir Autofahrer haben ja auch Kennzeichen! Wenn das klar ist, kann man über Helmpflicht reden, wie bei Autofahrern Gurtepflicht.
Plötzlich glaubt man sich im Tal des Todes. Kein Laut, kein Mucks, nur Schweigen. Plötzlich traut sich kein PO-litiker mehr etwas dazu zu sagen. Sind das vielleicht die Wähler der Zukunft, mit denen wir es uns nicht verscherzen wollen?
Fayegger und Spindelmann geht das sowieso nichts an. Die Verkehrssprecher? Geht nicht, weil der Parnigoni hat plötzlich Dreck am Stecken, oder die Forstinger, die wäre doch eine Sache. Hat ja sonst auch so gscheit dahergredt. Nein, Blödsinn hat sich ja nur beraten lassen.
Wer mir noch einfällt, ist ein Mann der alten Schule: Erwin Lanz der Ex-Verkehrsministrer, der nicht einmal einen Führerschein hatte.
Ich glaube, wenn ich alle unfähigen Verkehrsminister zusammenzähle, wird der Beitrag zu lange.

Drüber reden sollte man aber allemal.
Eine schöne Woche wünscht Mohlibert

Das Sparpaket für die ÖBB

Wir müssen alle sparen….. Super!
Auch die ÖBB! Vielen Dank liebe Regierung. Was bisher an Geld vom ehemaligen Management verludert wurde, holen wir uns nicht zurück. Was unter der unseligen Herrschaft von Schüssel und Co von politische Günstlingen (Möchtegern Managern) in der ÖBB verspielt, vermurkst und ich behaupte wahrscheinlich auch veruntreut wurde, fehlt in der Endabrechnung den ÖBB.
Kern bemüht sich zwar redlich das Desaster wieder in die richtigen Bahnen zu bringen, aber die „liebe Schottermitzi“ und noch andere Po-litiker würden es gerne sehen, dass die ÖBB endlich zugesperrt wird. Wir haben nicht nur viele, viele Privilegien, wir sind auch faul und nicht effektiv.

Wenn ich mir da die 183 Abgeordneten ansehe, die nicht nur dem Plenum fernbleiben, und auch sonst mehr Zeit dazu verwenden ihre „Leistungen“ (welche?!?!) öffentlich an das dämliche Volk zu verkaufen, denke ich mir, dass die Schlüsselzahl 90 (10/Bundesland) nicht zu hoch gegriffen ist.
Das wird zwar eurer kaiselichen Niederösterreichheit Pröll nicht gefallen, weil NÖ ist ja größer, wäre aber durchaus eine Basis zu diskutieren. Auch die Mitglieder des Bundesrates mit 90 zu bemessen wäre genug- So wäre nach Adam Riese der Aufwand für unsere staatstragende Verwaltung halbiert.
Es hätte auch den Vorteil, dass auch das Schmiergeld, wegen Mangel an Interessenten, nicht mehr so hoch wäre und der Telekom wieder mehr Eigenkapital bliebe.

Die griechische Maria aus der Stadtregierung von Wien spendet sicherlich ein paar verbilligte Monatskarten (die könne dann ja von mehreren Abgeordneten benutzt werden) und wir hätten auch das Transportproblem ohne großartige Dienstlimousinen gelöst. Die Glawischnig könnte sich freuen, weil es dadurch auch zu weniger Feinstaub und Umweltbelastung kommen würde.

ProBahn hat einige Aspekte aufgelistet, die durchaus zum Nachdenken anregen sollte.

Die bisher kolportierten Meldungen über das Sparpaket lassen befürchten, dass die Bundesregierung sich ausschließlich damit beschäftigt, welchen Bevölkerungsgruppen etwas weggenommen werden soll. Die Koalitionspartner scheinen sich mehr darauf konzentrieren, das eigene Klientel zu schonen und das Klientel des anderen stärker zu belasten. Das „ÖBB-Bashing“ der ÖVP und das „Bauern-Schlagen“ der SPÖ sind dafür Indizien. Dabei werden von Vertretern der Regierungsparteien teils astronomische Summen genannt. Die Frage stellt sich: „Ist auch klar, wofür gespart werden soll?

Hätte der Umweltschutz im Denken der Bundesregierung Priorität, müsste das Sparpaket eine ökologische Steuerreform beinhalten und bei den Verkehrserregern Pkw und Lkw massive Einsparungen nach sich ziehen, das hieße z.B.: Stopp des Autobahn-Ausbaues und Forcierung des Bahnausbaues, flächendeckende Lkw-Maut, Erhöhung der Mineralölsteuer, Abschaffung der Steuerbegünstigung von Firmenwagen, Einführung einer Kerosin-Besteuerung im Flugverkehr – eine Auflistung des VCÖ geht von 20 Mrd. Euro bis 2012 aus.

Das Gegenteil ist der Fall. Die Auslagerung der Bundesschulden in ASFINAG und ÖBB erleichtert es der Bundesregierung, vor allem bei den ÖBB den Sparstift ansetzen zu wollen, obwohl im Bahn- und Busverkehr großer Nachholbedarf besteht:

• Es fehlt ein österreichweiter, flächendeckender Integraler Taktfahrplan für Bahn und Bus

• ÖBB aber auch Privatbahnen brauchen neue Fahrzeuge, wollen sie neue Kunden gewinnen – dies lässt sich nicht mit Eigenmitteln finanzieren

• Die Ballungsräume rund um die Landeshauptstädte wachsen rapide an, Städte wie Salzburg, Linz, Graz, Innsbruck müssen ihre S-Bahn-Planungen umsetzen können, dafür bedarf es ausreichender Finanzmittel des Bundes und der Länder

• Regionalbahnen stellen ein wichtiges Rückgrat für die Siedlungs- und Betriebsentwicklung dar. Ein Kahlschlag wie in NÖ wirkt sich fatal auf die Bevölkerungsentwicklung in den Regionen aus

• Eine älter werdende Gesellschaft und vermehrte Konfliktpotenziale im Öffentlichen Raum setzen mehr Personal voraus und nicht weniger.

Mit dieser Meinung wünscht Mohlibert eine schöne Woche.

PS: Kommentare dazu und zum BLOG allgemein würden mich freuen.

Männerdiskriminierung in Österreich

Was ist Männerdiskriminierung? Antwort: Eine Benachteiligung von Männern aufgrund des Geschlechtes. Zu berücksichtigen ist, dass die Diskriminierung von Männern nicht immer von Frauen ausgeht!!

Beispiele für Männerdiskriminierung:

1) Männerdiskriminierung bei Wehrdienst / Zivildienst / Krieg
Männer müssen einen Wehrdienst bzw. einen Zivildienst kostenlos ableisten, Frauen überhaupt nicht. Im Kriegsfall müssen Männer „sterben gehen“, ob sie wollen oder nicht. Frauen dürfen zu Hause bleiben (Dies ist zwar im Kriegsfall auch nicht lustig, aber trotzdem besser als an der Front). Natürlich gibt es auch Männer, die sich Präsenzdienst „drücken“. Prominente Beispiele sind Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) und Ex-Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel (ÖVP).

2) Männerdiskriminierung bei BehördenEs gibt ein Frauenministerium, aber kein Männerministerium. Die Gleichbehandlungsministerin ist gleichzeitig Frauenministerin und somit in einem Interessenskonflikt. Es gibt ein Straftäterkartei im Innenministerium, aber keine „StraftäterInnen“ Kartei. Ebenso gibt es keine „MörderInnen“-Kartei.

3) Männerdiskriminierung beim PensionsantrittMänner dürfen erst später in Pension gehen, obwohl sie eine kürzere Lebenserwartung haben ! Damit diese sexuelle Diskriminierung der Männer nicht vom Verfassungsgerichtshof aufgehoben werden kann, haben SPÖ und ÖVP ein Verfassungsgesetz mit 2/3 Mehrheit beschlossen. Das Stimmverhalten von FPÖ und Grüne ist unbekannt. Das Verrückte dabei ist, dass die Männerdiskriminierung per Verfassungsgesetz durch SPÖ & ÖVP vorgeschrieben wurde! Während Frauen nur 37% der Zahlungen in die Pensionsversicherungsanstalt einzahlen, bekommen sie 49% heraus.

4) Männerdiskriminierung im Bereich Soziales & Gesundheit ca 80% der Obdachlosen sind Männer. Die meisten davon wurden obdachlos aufgrund von Scheidungsverfahren und Unterhaltszahlungen. Im Zweifelsfall wird immer der Mann der Wohnung oder des Hauses verwiesen, selbst wenn es sein Eigentum ist.
Während es viele Programme zur Beratung und Erkennung von Brustkrebs bei Frauen gibt, gibt es vergleichsweise wenige zur Erkennung von Prostata-Krebs bei Männern.

5) Männerdiskriminierung bei ScheidungenMänner verlieren in der Regel das Wohnrecht in der bisherigen Wohnung. Männer dürfen nach Scheidungen meist die Kinder nur mehr sehr selten sehen. Leider verlieren die meisten Kinder durch diese Gesetze den Kontakt zum Vater schon kurz nach der Scheidung. Männer werden oft nach Scheidungen zu Zahlvätern degradiert. Bei 3 Kindern zahlen die Väter ca. 60% des Jahreseinkommens an Unterhalt nur für die Kinder. Bei Besserverdienen kann dann auch die Mutter bequem davon leben.

6) Männerdiskriminierungen bei Gerichtsurteilen:Wenn eine Mann seine Ehefrau umbringt bekommt er statistisch eine höhere Haftstrafe, als wenn eine Frau Ihren Ehemann umbringt. Mit den Frauen haben die Richter und Geschworenen wahrscheinlich mehr Mitleid.

7) Männerdiskriminierung bei GewaltverbrechenIm Jahr 2004 wurden in den Deliktbereichen, über die das deutsche Bundeskriminalamt eine Opferstatistik führt, Männer zu 61,5 Prozent Opfer von Straftaten. Bei Mord und Totschlag – vollendet und versucht – waren 62,7 Prozent der Opfer männlich, bei Raub sogar 67,8 Prozent. In der Öffentlichkeit wird jedoch in der Regel nur Gewalt gegen Frauen thematisiert. Ähnliches gilt wahrscheinlich auch in Österreich.

8) Männerdiskriminierung am Arbeitsplatz: Gleich gut qualifizierte Männer haben gegen „Quotenfrauen“ keine Chance, oftmals verlieren Männer sogar gegen schlechter qualifizierte Frauen. Besonders kritisch dürfte es derzeit z.B bei der Polizei sein. Durch das Quotengesetz (eigentlich „Ungleichbehandlungsgesetz“), dass bei gleicher Qualifikation die Frau bevorzugt (!) werden muss, ist ein kritischer Punkt, da dadurch Frauen auch Männern – die Alleinverdiener sind – den Arbeitsplatz wegnehmen und so ganze Familien armutsgefährdet sind!

9) Männerdiskriminierung in den Medien:Männer werden in Medien oft als gewaltbereit hingestellt.

10) Männerdiskriminierung beim Erben:Da Männer in der Regel eine kürzere Lebenserwartung haben, erben öfter Ehefrauen von den Ehemännern, als umgekehrt.

11) Männerdiskriminierung im Verkehr: Wenn beide – Ehemann und Ehefrau – Alkohol getrunken haben, dann wird erwartet, dass der Mann nach Hause fährt. Der gesellschaftliche Druck ist enorm hoch. (Eigentlich sollte natürlich keiner der beiden mit dem eigenen Auto alkoholisiert nach Hause fahren).
Vermutung: Männer zahlen auch die höheren Geldstrafen bei Verkehrskontrollen für Verkehrsübertretung. Blondinen zahlen vermutlich am wenigsten. Das ist statistisch natürlich schwer zu beweisen.

12) Männerdiskriminierung bei Freizeiteinrichtungen & Unterhaltung:Männer zahlten bis Mai 2009 bei Fussballmatches des ÖFB (Ländermatches) den doppelten Eintritt, wie Frauen. Bei manchen Diskotheken ist noch schlechter. Da zahlen die Damen gleich gar keinen Eintritt, die Männer werden dafür umso mehr abgezockt.

13) Männerdiskriminierung bei Katastrophen:Frauen und Kindern wird selbstverständlich bei einer Rettungsaktion der Vorzug gegeben. Männer bezahlen daher öfter mit dem Tod oder werden in schlechterem Zustand gerettet.

14) Männerdiskriminierung durch Frauenförderungen: Haben Sie sich schon einmal überlegt was eine „Förderung“ eigentlich bedeutet? Fördern heißt jemanden auf Kosten anderer zu bevorzugen. „Frauenförderung“ klingt wesentlich besser als „Männer-diskriminierung“. Die Stadt Wien will jetzt die Auftragsvergabe von weiblichen Förderprogrammen der Anbieter abhängig machen. Diese Schnapsidee wird von der Frauenstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) betrieben und höchstwahrscheinlich beim Verfassungsgerichtshof landen.

Am Wochenende einmal kleine Wortspielereien

Bitte langsam lesen. Der Sinn, oder Unsinn wirkt dann besser

„Ich esse am liebsten Schwein Elendchen.“

„Hauptpreis sind ein Paar kopflose Schnurhörer“ (schnurlose Kopfhörer)

„Eine Kaffe Tassee“

„Als das Klingel telefonte, treppte ich die Rannte runter und türte gegen die Bumms.“.

Immer mehr Billiardspieler spielen Schach. Grund: Sie finden den Kö-nich.

Ich summe, also bien ich – mosquito ergo sum!

Ge-ni-tiv ins Wasser, weils Da-tiv ist

In Italien wurden jüngst längst verschollen geglaubte konservierte Exkremente eines berühmten Künstlers wiederentdeckt. Der Fund sorgt für so viel Wirbel, dass es jetzt sogar einen Kinofilm über den Da-Vinci-Kot gibt.

Wir wohnen in einem Strickbeinhaus mit Hodenbeizung

Neulich in der Suppenküche hab ich ein rührendes Mädchen kennen gelernt.

Ich hab nen Kumpel, der ist DJ. Wir verstehen uns eigentlich echt gut, aber am Telefon ists aussichtslos: Immer legt er auf…

Telefonhörer müssen nicht unbedingt mies drauf sein, nur weil sie schlecht aufgelegt sind.

Die meisten Rausschmeißer sind im Türschutzverein.

Als ich neulich las, daß 90 Prozent aller Frauen Intimrasur bei Männern attraktiv finden, habe ich ganz schön gestutzt.

Nymphomaninnen sind zwangsläufig zwangsläufig.

Angesichts der Tatsachen ist es wohl gerechtfertigt, beim besten Fahrer der Tour de France, vom Spritzenreiter zu sprechen.

Was ist Kleingebäck unter einem Baum? Ein schattiges Plätzchen.

Spediteure sind heutzutage ziemlich beliebt. sie haben teilweise Unmengen von Anhängern

Empörung über Verkehrsministerin

Schön langsam glaube ich, dass die Umwelterwärmung einen weiteren Verursacher hat. So viel warme Luft, wie derzeit von unseren Politikern produziert wird, muss ja zu einer Klimaerwärmung führen. Die Leute, die von unseren Steuergeldern leben, lassen mittlerweile jegliche Sorgfaltspflicht vermissen, die ich mir erwartet habe.
Roland Düringer hat vor nicht allzu langer Zeit eine „Wutrede“ in der Sendung Donnerstalk vom Stapel gelassen, die sehr gut gewirkt hat. Brüllendes Gejohle im Publikum sollte die Herrschaften eigentlich nachdenklich machen. In ihrem Tunnelblick (wie Betrunkene) haben sie keine Ahnung mehr, was im „Volk“ gedacht und gesagt wird.

Jüngstes Beispiel ist wieder einmal unsere Frau Verkehrsministerin, die vom Fachwissen her eigentlich besser in einer zahnärztlichen Ordination aufgehoben wäre, als in der Politik (siehe Bericht vom OÖ Kurier).

Meine Forderung immer wieder: Politiker sollten zumindest von dem Fachgebiet das sie vertreten ein wenig Ahnung haben. Einmal im Monat mit dem Railjet medienwirksam wohin fahren ist einfach zu wenig.

2012 lautet das Motto der Politiker aller Parteien: Operative Technik ersetzt geistige Windstille 

Bericht:
Ministerin Bures will noch heuer vier Bahnstrecken an das Land Oberösterreich abgeben.

Viel Staub hat der Vorschlag der Verkehrsministerin Doris Bures aufgewirbelt, schon im kommenden Halbjahr 220 Kilometer ÖBB-Bahnstrecken an das Land Oberösterreich abzutreten. Betroffen von den geplanten Maßnahmen, die beim Verkehrsressort mehrere Millionen Euro einsparen sollen, sind die Nebenstrecken Mühlkreis-, Almtal- und Hausruckbahn von Attnang nach Schärding sowie Abschnitte der Aschacher Bahn. Diese bezeichnete die Ministerin als Strecken mit touristischem und nostalgischem Nutzen“.

Das trifft in keinster Weise zu,“ widerspricht Verkehrslandesrat Hermann Kepplinger SP. Wenn man sich den Mühlkreisbahnhof in Linz ansieht, steigen da nur Schüler und Pendler aus den Zügen. Bei der Hausruckbahn ist es ähnlich.“ Er sei fest davon überzeugt, dass die Schienen das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs sind und auch weiterhin bleiben müssen. Aktuell seien mit der Mühlkreisbahn 1,9 Millionen Passagiere jährlich unterwegs. Bei der Hausruckbahn würden 240.000 und bei der Almtalbahn 200.000 gezählt.

Dass die Linien schon in einem halben Jahr an das Land übergehen, sei laut Kepplinger nicht realistisch. Derartige Projekte würden eine längere Vorlaufzeit benötigen. Außerdem seien die Verhandlungen aktuell unterbrochen. Die Länder müssen wegen der Schuldenbremse ihre finanziellen Perspektiven klären, bevor es zu neuen Unternehmungen kommt.“ Zwar wäre der Bund bereit, den teilweise ausbaufähigen Zustand der Strecken zu sanieren, die laufenden Instandhaltungen müsste aber das Land bezahlen. Kritik an Bures‘ geplanten  Sparmaßnahmen kommt von Oberösterreichs Grünen. Verkehrssprecherin Ulrike Schwarz spricht von einer Husch-Pfusch-Übergabe der sanierungsbedürftigen Strecken“. Und FP-Klubobmann Günther Steinkellner meint, die Ministerin habe sich bei der Wortwahl über nostalgische Bahnen“ mehr als vergriffen.

Gerichtliches Nachspiel: Entgleisung am Arlberg

Lokführer will nach Unfall Schadenersatz von ÖBB-Tochter Rail Cargo

Das berichtete die “Neue Vorarlberger Tageszeitung” am Samstag. Laut dem Bericht wies das Bahnunternehmen bei der vorbereitenden Tagsatzung am Freitag am Landesgericht Feldkirch das Schadenersatzbegehren mit dem Hinweis ab, dass Rail Cargo nicht für die Wartung der Waggons zuständig war.Bregenz. Auf der Arlbergbahnstrecke bei Braz (Bezirk Bludenz) war in der Nacht auf den 16. Juni 2010 ein 777 Tonnen schwerer Autozug entgleist. Die Zuggarnitur war nach einem Bremsversagen wegen einer nicht ausreichend befestigten Klemme während sechs Kilometern außer Kontrolle und erreichte im sogenannten “Brazer Bogen” eine Geschwindigkeit von 125 statt der üblichen 60 km/h. Der Lokführer suchte vor der unvermeidlichen Entgleisung im Maschinenraum Schutz. Sein Mandant habe sich minutenlang “wie in einer Achterbahn” gefühlt und um sein Leben gefürchtet, so der Anwalt des Lokführers.

Lokführer nicht mehr arbeitsfähig

Körperlich überstand der Mann den Unfall mit leichten Blessuren, das Unglück habe seinen Mandanten jedoch traumatisiert. Der Lokführer sei nach wie vor nicht arbeitsfähig. Von dem ÖBB-Gütertransportunternehmen Rail Cargo fordert der Mann nun 12.000 Euro an Schmerzensgeld, Behandlungskosten und Verdienstentgang. Zudem soll das Gericht feststellen, dass die beklagte Partei für mögliche weitere Schäden zu haften hat. Angesichts der Verweise auf die Tochterfirmen der ÖBB und die Beteiligung von in- und ausländischen Unternehmen an dem internationalen Bahntransport erklärte Richter Gerhard Winkler laut dem Bericht, man befinde sich offenbar in einem “haftungsrechtlichen Bermuda-Dreieck”.

ÖBB klagt französische Waggon-Eigner

An den Anlagen der ÖBB entstand bei dem Unfall ein Schaden von mehreren Millionen Euro. Die ÖBB Infrastruktur AG fordert daher in Prozessen in Feldkirch und Frankreich von dem französischen Eigner der Waggons, dem Unternehmen “Societe de Transport de Vehicules Automobiles” (STVA), 937.000 Euro für die Schäden an den Gleisanlagen.

Quelle: VOL.at