ACHTUNG Internetbetrug Teil 1

Unseriöse Angebote von Jobs und Nebenverdiensten

Die unseriösen Anbieter von Jobs und sogenannten Nebenverdiensten sind nun auch ins Internet gewechselt. Das Muster ist das gleiche wie außerhalb des Internet: Großspurig werden interessante Jobs und Nebenverdienste angepriesen.
Was die Konsumenten tun müssen: Geld schicken, um an die wichtigen Informationen heranzukommen. Haben sie ihr Geld dann weggeschickt, so bekommen sie – wenn überhaupt – eher nutzlose Informationen. Etwa, wie man sich durch Basteln Geld dazu verdienen kann. Konsumenten werden auch häufig dazu angehalten, weitere Konsumenten zu werben und sich so – nämlich durch den Vertrieb von nutzlosen Informationsblättern – Geld dazu zu verdienen.

 

Pyramidenspiele

Den Konsumenten wird versprochen, innerhalb kürzester Zeit reich zu werden. Sie müssten nur etwas Geld an andere Personen, die angeführt sind, schicken und weitere Personen rekrutieren. Wenn sie dann an der Spitze einer Pyramide angelangt seien, werde es Geld regnen.
Pyramidenspiele sind in Österreich verboten und werden strafrechtlich verfolgt. Aus diesem Grund sind viele nun ins Internet ausgewichen, wo die Strafverfolgbarkeit schwieriger ist. Die Pyramidenspiele tarnen sich in ihrer Aufmachung vielfach auch als Multilabelmarketingfirmen, Pyramidenmarketing, Cybermarketing, etc.

 

Glücksspiele

Glücksspiele im Internet sind offenbar die Wachstumsbranche schlechthin. Die Gier nach schnellem Geld lässt bei so manchem Konsumenten den Verstand aussetzen. Besonders riskant sind Glücksspiele mit unbekannten Partnern oder mit Anbietern in exotischen Ländern. Eine Garantie dafür, dass man – sofern man überhaupt etwas gewinnt – seinen Gewinn auch abholen kann, gibt es nicht.

 

Phishing-Mails

Die gefälschten E-Mails, sogenannte Phishing-Mails, täuschen eine seriöse Herkunft vor. Professionelle Internetbetrüger richten Kopien von Internetseiten bekannter Banken ein. Sie verschicken dann im Namen der Unternehmen E-Mails, in denen dann persönliche Daten wie Name, Telefonnummer, Kontonummer und PIN-Codes und TAN-Nummern per Internet abgefragt werden. Sogar bei Konsumentinnen und Konsumenten, die bei den angeführten Banken keine Kunden sind. Banken würden solche Daten nie per Internet verlangen.

 

Internetauktionen

Bei Internetauktionen stellen private oder kommerzielle Anbieter ein Produkt in eine Auktionsplattform. Der Bestbieter ersteigert das Produkt. Pech, wenn der Anbieter das Produkt nicht liefert und der Konsument schon bezahlt hat.

 

Sexangebote

Das Internet ist eine Fundgrube von vielfältigen Sexangeboten. Aus der Sicht des Anbieters kann mit wenig Aufwand viel Geld verdient werden. Daher wird auch meist gleich die Kreditkartennummer verlangt. Abgebucht ist dann schnell. Eine Stornierung oder Rückabwicklung meist sehr kompliziert. Gerade in diesem Bereich dürfte auch die Dunkelziffer sehr groß sein. Die Surfer wenden sich höchst selten an eine Konsumentenschutzorganisation.

 

Problematische Software

Ein beliebter Trick ist es auch, dem Konsumenten zu empfehlen, eine angebotene Software herunterzuladen. Dabei kann es sich um problematische Produkte handeln. So gibt es Programme, die im eigenen Computer rumschnüffeln und Daten ausspähen (Spyware). Hier ist also größte Vorsicht am Platz. Wir empfehlen Ihnen, keine Software von unbekannten Anbietern oder Webservern auf die Festplatte zu laden.

 

Betrug mit Kreditkarten und Kreditkartennummern

Auch wenn die Verschlüsselungstechniken immer gefinkelter werden – ganz risikolos ist Bezahlen mit „Plastik“ im Internet nicht. Absolut tabu ist, Ihre Kreditkartendaten per E-Mail oder in einem ungesicherten Formular zu versenden. Ihr Nummer könnte ausgespäht und Ihre Karte gegen Ihren Willen und ohne Ihr Wissen belastet werden. Verschicken Sie daher sensible Daten nur über gesicherte Netze weiter. Sie erkennen verschlüsselte Netze leicht am Schlüsselsymbol in der Adresszeile. Oder dass die Adresszeile mit „https://“ beginnt.

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Mike Supancic – Öbb live

Derzeit aktuell zu empfehlen der Kabarettist mit seinem Song.
Der Link: http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=i17B2K2mCDg

Der Text:

und als nächstes schreib i a eisenbahm muscial. des erste musical des nur aus an anzigem liad besteht.

und des hob i a scho fertig.

koa soafn is am heisl und ka klopapier is do, riding on an oebb train.

bis da foahrscheinautomat wos ausspuckt, foahrt da zuag scho oa, riding on an oebb train.

an da kassa zwoa japaner quargeln scho a viertelstund, riding on an oebb train.

a pensionistin kauft a vorteilskartn für ihrn schäferhund, riding on an oebb train.

um an sitzplatz muast di rafn und des wosser teier kaffn, und die klimaanlag is scho wieda hien.

wiesawie hob i an bleadn, der hot niemand sonst zum redn, und sei neicher bester freind des bin jetzt i.

des wiard a lange foart, des wiard a lange foart.

da schaffna gibt koa zeitung hear, de sein für’d erste klass! riding on an oebb train.

am gang sechzehn rapidler, führ’n se auf wie bei am G’schnas. riding on an oebb train.

nach zehn minuten san ma scho a halbe stund zu spät, riding on an oebb train.

da schaffna red uns ein, dass er des eh no aufholn tät, lying on an oebb train.

da mistkübel ist voll und die schiebetür is hin, da mann mim wagerl foart ma in mei knie, ausm heisl nebelts ausa, weil gr’ad wieda ana tschikt, und die rapidler sein schon längst beim achten bier,

des wiard a laute foart, des wiard a laute foart.

zwoa schulklassn aus mödling packen jausenbrote aus, riding on an oebb train.

und hurchen dazu hip hop, heavy metal, punk und house, riding on an oebb train.

jetzt warats endlich gmiatlich, losst da schäferhund an schaas, riding on an oebb train.

und am gang gebn die rapidler mit dem jägermeister gas, speibing on an oebb train.

da schaffna redet englisch, weil deitsch kann des nit sein, da schäferhund, der trenscht in mein kaffee, jo wo kriagt ma so an abenteuer um an so an preis, von attnang-buchheim bis zum bodensee,

des is a geile foart, des is a geile foart!

riding on an oebb train!

Nach Panne in Westbahn gefangen“

Eine Zugbegleiterin verhinderte, dass ein Fahrgast im Bahnhof den defekten Zug verlassen durfte.

Nach der Rücknahme der Raucher-Erlaubnis in ihren Waggons ist die neue Westbahn Westbahn Management auch vor weiteren Pannen nicht gefeit. So wurden nach einem Gebrechen in Niederösterreich Passagiere eine Stunde am Verlassen des Zuges gehindert, obwohl dieser in einem Bahnhof stand. Eigentlich kann man das als Freiheitsentzug bezeichnen. Einige Ungereimtheiten wird die Westbahn noch aufarbeiten müssen“, fordert Pendler Franz W. aus Amstetten.

Auf der Heimfahrt von St.Polten hatte der Angestellte in einem Westbahnzug ein skurriles Erlebnis. Dem gut gefüllten Abendzug vor dem Dreikönigstag entschwanden gegen 18.45 UhrvorYbbs die Lebensgeister. Die Garnitur rollte gerade noch in den Bahnhof ein. Eine Lautsprecherstimme klärte über eine Betriebsstörung auf.Ausstiegsverbot  Schließlich fiel der Strom aus und ich wollte aus dem den Zug, da er ohnehin am Bahnsteig stand“, erzählt W. Doch das lehnte die Zugbegleiterin freundlich aber bestimmt ab. Dabei erklärte sie, dass die Westbahn für den Bahnhof Ybbs keinen Nutzungsvertrag mit den ÖBB habe. Da droht eine hohe Pönale, wenn jemand aussteigt“, soll sie gesagt haben. Züge der Westbahn halten in nur in Amstetten und St.Polten. Im stickigen, notbeleuchteten Zug fühlte sich W. nach 40 Minuten sehr unwohl. Auch andere klagten und angesäuselte Fahrgäste motzten. Gesundheitliche Beschwerden wischte die Hostess mit dem Hinweis auf ihre Rotkreuz-Ausbildung und einen Defibrillator vom Tisch.

Pönale vor Menschenleben. Unglaublich. Mich hätte meine Frau mit dem Pkw von Amstetten aus abholen können. Auch ÖBB-Züge hätten wir zur Weiterfahrt nutzen können“, erinnert sich der Amstettener. Nach einer Stunde wurde er wieder überrascht. Alle Passagiere durften dann doch aus dem Zug und mit einem außerplanmäßig angehaltenen Westbahnzug Weiterreisen.

 Westbahn-Sprecher Manfred Mader behauptet, das Personal habe richtig gehandelt. Weil der Zug nicht in Gesamtlänge am Bahnsteig stand, sei das Aussteigen verboten. Nur das gemeinsame Agieren der Zugbegleiter habe das Umsteigen dann doch ermöglicht. Die Pönal-Geschichte sei aber erfunden, erklärt Mader.

Schnell abnehmen

Geduld ist eine Tugend. Dies trifft nicht nur auf alltägliche Lebenssituationen sondern vielmehr auch auf Diäten zu. Blitzdiäten werden in einer Fülle angeboten. Hier und da ein bisschen weniger essen, morgens oder abends ein paar Übungen und schon strahlt der Körper in einem neuen Glanz. Angepriesen wird immer einen Gewichtsverlust innerhalb kürzester Zeit. Das dies jedoch nicht ohne weiteres möglich ist, steht noch nicht mal in dem Kleingedruckten.

Fettverbrennung ist ein Prozess, der nur mit einer ausgewogenen Ernährung und vor allem viel sportlicher Betätigungen möglich ist. Rein medizinisch gesehen, wird Fettverbrennung erst angeregt, wenn der Stoffwechsel auf Hochtouren läuft. Der Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel und ein möglicher Mangel an wichtigen Mineralstoffen tragen freilich nicht dazu bei, dass der Stoffwechsel angekurbelt wird.

Einzig die entschlackende Wirkung einer Blitzdiät trägt dazu bei, dass das Gewicht rapide sinkt. Dabei ist der Gewichtsverlust lediglich durch Wasserverlust zu rechtfertigen.

Schnell abnehmen – eine Suggestion, der vor allem Frauen und Mädchen erliegen. Sicherlich kann eine derartige Diät hilfreich sein, wenn es darum geht, dass die Hose oder das Shirt zum            nächsten Wochenende wieder perfekt passen. Langfristig gesehen bringt schnelles Abnehmen jedoch keinen Erfolg. Die Grundprinzipien, die bei einer Diät angewendet werden, müssen dauerhaft umgesetzt bzw. angewendet werden. Die Tipps und Tricks der verschiedenen Diäten sind grundsätzlich nicht verkehrt, vielmehr gilt es, die richtigen Maßnahmen und ein gutes Maß herauszufiltern und in das Essverhalten zu integrieren.

Sicher ist es nicht verkehrt auf Fett- und Kaloriengehalt einzelner Nahrungsmittel zu achten – der totale Verzicht hingegen, ist eine wahre Sünde. Wer erfolgreich            abnehmen will muss ein ausgewogenes Verhältnis finden. Der Verzicht auf Zucker wird ebenfalls oft angeprangert. Richtig, Zucker schadet auf Dauer nicht nur unserem Körper, sondern auch unseren Zähnen. Doch wieso nur während einer Diät dem Zucker absagen?

“Light”- Produkte, die in jeder Diät angeboten werden, sind ein wahres Täuschungsmanöver. Jede Diät empfiehlt den Verzehr derartiger Produkte. Fraglich ist nur, ob diese dem eigenen Körper oder eher der Nahrungsmittelindustrie zu Gute kommen. Auf den ersten Blick erscheinen “Light”- Produkte sinnvoll, sind doch Kalorien- und Fettgehalt auf ein Minimum reduziert. Wer einmal Omas Quark und einen “Light”- Quark probiert hat, weiß schnell wo der Haken liegt. Geschmacklich bleibt jeder Diät lebende auf der Strecke. Vielleicht rührt aus diesem Aspekt auch die schlechte Laune, die in aller Regel während einer Diät vorherrscht.

Durch die fehlenden Nährgehalte setzt auch das Sättigungsgefühl zu einem späteren Zeitpunkt ein und Unzufriedenheit macht sich breit. In der Folge wird eben noch ein Quark gegessen – ist ja nicht schlimm bei den paar Kalorien. Leider gerät bei dieser Denkweise die Menge der tatsächlich aufgenommen Kalorien völlig außer Kontrolle.

Wer dauerhaft sein Gewicht reduzieren möchte, sollte sich sagen lassen, dass schnelles Abnehmen mehr Frust als Lust bringt.

50 Jahre ÖBB-S-Bahn in Wien

Trotz ihrer 50 Jahre ist die Wiener S-Bahn noch nicht in die Jahre gekommen: Pünktlich, schnell und sicher verbinden die 13 S-Bahn-Linien auf 126 Kilometern die Stadt Wien mit dem Umland. Gemeinsam mit den Wiener Linien bildet die Wiener S-Bahn das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs in Wien. Rund 300.000 Fahrgäste nützen werktags täglich S-Bahn oder Regionalzug, mehr als die Hälfte davon auf der „Wiener Stammstrecke“,  142.000 davon sind Pendler.

Mit dem 50 Jahre S-Bahn Jubiläum fand heute der Auftakt in das Jubiläumsjahr „175 Jahre Eisenbahn für Österreich“ statt. Anlässlich des 50-Jahres-Jubiläums wurde heute ein mit der Aufschrift „50 Wiener S-Bahn“ gebrandeter Nahverkehrswagen der Reihe Talent getauft. „Taufpaten“ waren Christian Kern, Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding AG, und Anton Heinzl, Vorsitzender des parlamentarischen Verkehrsausschusses.

Christian Kern: „Die ÖBB-Schnellbahn in Wien ist die leistungsstärkste Bahnstrecke in Österreich. Vor einem halben Jahrhundert wurden die Weichen für den großen Erfolg dieses Verkehrsmittels gestellt. Heute nutzen hunderttausende Fahrgäste jeden Tag die Wiener S-Bahn, um pünktlich, schnell und sicher in die Arbeit, zur Schule oder in die Freizeit zu gelangen“.

Anton Heinzl: „Ich gratuliere zur 50-jährigen Erfolgsgeschichte der Schnellbahn der ÖBB in Wien – die enormen Fahrgastzuwächse in dieser Zeit sprechen eine deutliche Sprache. Sie ist heutzutage aus Wien nicht mehr wegzudenken, und das ist wohl das größte Kompliment, das man ihr machen kann.“

Eine Erfolgsgeschichte feiert ihr 50-jähriges Jubiläum

Am 17. Jänner 1962 verließ die erste S-Bahn den damaligen Südbahnhof Richtung Meidling. Trotz massiver Widerstände beharrte der damalige Verkehrsminister auf den Bau dieses modernen Verkehrsmittels. Vom ersten Tag wurde die Schnellbahn von der Bevölkerung begeistert aufgenommen und zu einem in der österreichischen Eisenbahngeschichte beispiellosen Erfolg.

Von anfänglich 17 Mio. Fahrgästen pro Jahr stieg die Anzahl auf heute nahezu 100 Mio. Fahrgäste, die das S- und Regionalbahnangebot in Wien nützen. Auch die Zahl der Stationen in Wien wuchs von 13 auf 51. Auf der Stammstrecke zwischen Floridsdorf und Meidling erhöhte sich die Anzahl der Züge auf den vierfachen Wert, von 159 auf rund 640 Züge täglich. Insgesamt sind über 1.400 Nahverkehrszüge pro Tag in Wien unterwegs. Die sieben seit 1962 bestehenden Stationen auf der sogenannten Stammstrecke wurden um drei Stationen – Matzleinsdorfer Platz, Rennweg und Handelskai – erweitert.

Top-Pünktlichkeit – seit Jahresbeginn 99 Prozent der S-Bahnen pünktlich

Die Stammstrecke zwischen Floridsdorf und Meidling ist die meist befahrene Strecke Österreichs und für Pendler aus dem Wiener Umland enorm wichtig. Werktags verkehren hier über 600 Züge täglich. Eine Top-Pünktlichkeit ist auf dieser zentralen Verbindung essentiell. Im Jahr 2011 betrug die Pünktlichkeit 98,4%, 2012 bis dato bereits 99,1% – der beste Wert Österreichs und auf dem Qualitätsniveau der Schweizer Bahn.

Smart sein, S-Bahn fahren – Intervalle zur Hauptverkehrszeit verdichtet

Die ÖBB führen laufend Verbesserungen durch. Dazu gehören dichtere Fahrtintervalle – zur Hauptverkehrszeit auf der Stammstrecke zwischen Wien Floridorf und Wien Meidling alle 3,5 Minuten – und die Modernisierung der insgesamt 51 Wiener Bahnhöfe und Haltestellen. Zahlreiche Verkehrsstationen und Bahnhöfe erstrahlen bereits in modernem Glanz, unter ihnen Wien Meidling, Praterstern, Traisengasse, Matzleinsdorf und zuletzt der Westbahnhof Wien.

Neue Möglichkeiten für die ÖBB-S-Bahn in Wien mit Fahrplanwechsel 2012

Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2012 wird der Fahrplan der S-Bahn im Raum Wien weiter verbessert. Mit der Teilinbetriebnahme des Hauptbahnhofes gemeinsam mit weiteren wichtigen Eisenbahnprojekten werden die Voraussetzungen geschaffen, das bestehende S-Bahn Netz zu erweitern und auch neue Verbindungen von Ost nach West anzubieten. So wird etwa durch die Verbindung der S60 (Ostbahn) mit der S15 (Meidling – Hütteldorf) der Osten Wiens umsteigefrei mit dem Westen verbunden. Möglich wird dies durch die Teilinbetriebnahme des Hauptbahnhofs, der den derzeitigen provisorischen Kopfbahnhof Südbahnhof (Ost) ersetzen wird. Weiters ergibt sich durch die Verknüpfung der bestehenden S80 (Hausfeldstraße – Südbahnhof Ost) mit der S5 auf der Pottendorfer Linie die Möglichkeit einer neuen Durchbindung zwischen Wien Hauptbahnhof und Meidling.

Darüber hinaus ergeben sich durch die Eröffnung der 44 km langen Neubaustrecke Wien – Tullnerfeld – St. Pölten Ende 2012 auch für schnelle Regionalzüge (mit Halt in neuer Station Tullnerfeld) neue Möglichkeiten.

Westbahn sperrt vorerst Raucherabteile

16. Jänner 2012 11:24

Lounges werden „aus kaufmännischer Sorgfaltspflicht vorläufig“ geschlossen – Bis Rechtslage geklärt sei

Wien – Rauchfrei gegen Westen: „Vorläufig“ und „aus kaufmännischer Sorgfaltspflicht“ untersagt die seit 11. Dezember vergangenen Jahres im Bahnverkehr aktive Westbahn das Qualmen in den Raucherlounges ihrer Züge. Anti-Rauch-Aktivisten haben Klagen angekündigt, nachdem das Unternehmen vor dem Start im Herbst verlautbart hatte, auf der rechtlich sicheren Seite zu stehen. (derStandard.at berichtete)

Das Unternehmen in einer Aussendung am Montag: „Da das Gesundheitsministerium in einem Schreiben an die zuständigen Behörden festgestellt hat, zwar keine eindeutige Rechtsgrundlage zu haben, aber dennoch die Ansicht zu vertreten, dass das Rauchen in der Westbahn nicht zulässig ist, müssen wir damit rechnen, ein Verfahren in erster Instanz zu verlieren. Da weiters im Verwaltungsverfahren jede Anzeige gesondert behandelt wird und der Westbahn von den Rauchersheriffs eine Klagsflut angedroht wurde, sind wir aus kaufmännischer Sorgfaltspflicht verpflichtet, das Rauchen in den Raucherlounges vorläufig zu untersagen.“

„Bis zur letzten Instanz“

Das Unternehmen wies auf seinen anhaltenden Goodwill gegenüber den Glimmstängel-Fans hin: „Wir betonen jedoch ausdrücklich, dass dies nur eine vorläufige Maßnahme ist, bis die Rechtslage geklärt ist.“ Man sei weiterhin gewillt, „diese Streitfrage bis zur letzten Instanz auszufechten“, hieß es in der Aussendung mit Hinweis auf Geschäftsführer Stefan Wehinger. „Denn die Westbahn hat die Vorgaben des Tabakgesetzes für Ausnahmegenehmigungen nach Punkt und Beistrich umgesetzt und ist daher überzeugt, vor einem Gericht Recht zu bekommen“, wurde hinzugefügt.

„Uns tut die nun getroffene Maßnahme besonders leid, weil nicht nur die Raucher unsere Einrichtung begeistert aufgenommen haben. Auch die bei weitem überwiegende Zahl der Nichtraucher hat uns dazu gratuliert“, so Wehinger. Denn außerhalb der Raucherlounge sei kein Zigarettenrauch zu riechen und endlich werde nicht mehr auf dem Zug-WC illegal geraucht. (APA/red)

Nichtraucher zeigen die Westbahn an

12.01.2012 | 18:19 |   (Die Presse)
„Rauchersheriffs“ wollen ein Rauchverbot in den Zügen. Die Westbahn gibt sich kämpferisch. Raucherabteile verstoßen aus Sicht des selbst ernannte Rauchersheriffs, Erlachers gegen das Tabakgesetz.
Wien/Mpm. Für Raucher sind sie ein Pluspunkt, Nichtraucheraktivisten sind sie ein Dorn im Auge: die Raucherabteile in den Westbahn-Zügen. Der selbst ernannte Rauchersheriff Dietmar Erlacher, der fast 15.000 Lokale wegen Verstößen gegen das Tabakgesetz angezeigt hat, sowie Robert Rockenbauer, Chef der Schutzgemeinschaft für Nichtraucher, wollen nun ein Rauchverbot in den Westbahn-Zügen erreichen: Man sammle derzeit Anzeigen, so Erlacher, die man in einigen Wochen beim magistratischen Bezirksamt einreichen werde.
Raucherabteile verstoßen aus Sicht Erlachers gegen das Tabakgesetz, weil das Rauchen an öffentlichen Orten generell verboten ist. Weiters sei der Nichtraucherschutz nicht gegeben, da auch nicht rauchende Passagiere durch die Raucherabteile gehen müssen. Zudem habe er sogar ein 13-jähriges Mädchen, das per Gesetz gar nicht rauchen dürfte, im Abteil mit einer Zigarette gesehen.
Westbahn will Frage ausfechten
Bei der Westbahn ist man auf Klagen vorbereitet. „Wir sind davon überzeugt, dass wir alle Vorschriften gemäß dem Tabakgesetz erfüllen“, sagt Sprecher Manfred Mader. Wie in Lokalen habe man getrennte Raucherbereiche mit der vorgeschriebenen Belüftung. Man sei bereit, diese Frage vor Gericht „auszufechten“ – und das auch über mehrere Instanzen. Das könnte natürlich Jahre dauern. Das Rauchen wird bis dahin – anders als bei der Konkurrenz ÖBB, deren Züge seit 2007 rauchfrei sind – jedenfalls erlaubt bleiben.
(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 13.01.2012)

Ich frage mich nur, wieso sich die ÖBB das gefallen lässt- Noch gäbe es das Mittel der einstweiligen Verfügung. Oder schläft man wieder in den Twin Towers.